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Blog über Essen, Diäten und Essen im Alltag

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4. April 2026

Du bist nicht undiszipliniert. Der innere Schweinehund ist nicht dein Problem.

 

VIELLEICHT KENNST DU DAS GEFÜHL: DU WEISST EIGENTLICH, WAS ZU TUN WÄRE – UND TROTZDEM PASSIERT ES WIEDER NICHT. KEIN DURCHHALTEN, KEIN DRANBLEIBEN. ABER WAS, WENN DER INNERE SCHWEINEHUND GAR NICHT EXISTIERT – UND DIE EIGENTLICHE URSACHE VIEL TIEFER LIEGT? WIR MACHEN EINE REISE.

„Ich weiß ja eigentlich, wie es geht… aber mein innerer Schweinehund…“

Diesen Satz höre ich in meinen Beratungen immer wieder.

Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich abzunehmen und sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen.
Und doch kommen sie einfach nicht in die Umsetzung.

„Mich frustriert mein Bauch, den ich schon als junge Frau hatte“, sagte eine Klientin zu mir, als ich sie fragte, was der Auslöser dafür war, zu mir zu kommen.

Solche oder ähnliche Sätze begegnen mir oft.
Im Laufe unseres Gesprächs konnten wir gut herausarbeiten, wo die Ursachen für ihr Essverhalten liegen.
Und dann fiel er wieder, dieser Satz:

„Das liegt wohl an meinem inneren Schweinehund.“

Meine Überzeugung ist:

Es gibt gar keinen ominösen inneren Schweinehund.

Die Ursachen für Essverhalten sind oft viel älter.
Alte Verletzungen, Bewertungen, Erlerntes.

Daraus entstehen Muster.
Immer gleiche Gedanken, immer gleiche Gefühle – und daraus folgen immer wieder die gleichen Verhaltensweisen.

Genau dort darf Veränderung beginnen.

Schritt für Schritt gehen wir das an.
Wir räumen sozusagen innerlich auf, damit äußerlich etwas Neues entstehen kann.

Ich sage immer: Es ist wie eine Reise.

Am Anfang überlegst du dir, wohin deine Reise gehen soll, und verbindest dich mit deinem Ziel.
Dann schauen wir gemeinsam in die tiefsten Winkel deines Kleiderschranks:

  • Was brauchst du auf deinem Weg wirklich?

  • Was ist hilfreich?

  • Was darf bleiben?

  • Und was kann gehen?

Vielleicht darf auch manches neu dazukommen.

Genau zu diesen Themen entwickle ich gerade ein neues Gruppenprogramm.
Eine gemeinsame Reise – alltagstauglich, Schritt für Schritt und mit Blick auf das, was wirklich hinter deinem Essverhalten steckt.

Wenn du spürst, dass du nicht einfach mehr Disziplin brauchst, sondern einen anderen Weg, begleite ich dich gern auf dieser Reise.

12. Januar 2026

Unregelmäßiges Essen – warum es deinen Körper stresst und wie regelmäßige Mahlzeiten dich stabilisieren

 

VIELE MENSCHEN ESSEN UNREGELMÄSSIG, WEIL SIE ES NICHT ANDERS KENNEN – WEIL DER ALLTAG VOLL IST, ANDERE PRIORITÄTEN LAUTER SIND ODER WEIL SIE GLAUBEN, DASS WENIGER ESSEN AUTOMATISCH BEIM ABNEHMEN HILFT.

 

Vielleicht kennst du das:

Du kümmerst dich um alles und alle – und Essen passiert irgendwo nebenbei. Mal hier ein Kaffee, mal dort ein Brot, mal gar nichts.

Bis der Abend kommt. Und plötzlich ist da ein Hunger, der stärker ist als all deine Vorsätze.

 

Viele denken in diesem Moment: „Warum habe ich keinen Willen?“ – aber Willenskraft ist nicht das Problem.

Warum unregelmäßiges Essen deinen Körper stresst

 

Wenn du über Stunden nichts isst, passiert Folgendes:

              •            Der Blutzucker sinkt.

              •            Der Körper schaltet auf Energiesparen.

              •            Stresshormone steigen.

              •            Heißhunger wird unausweichlich.

 

Nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil dein Körper Alarm schlägt.

Er versucht, dich zu schützen, wenn du dich selbst übergehst und keine regelmäßigen Mahlzeiten einplanst.

Unregelmäßig essen ist kein Zeichen von Stärke – sondern ein Zeichen von Überforderung

 

Es bedeutet oft:

              •            Du funktionierst mehr, als du fühlst.

              •            Du bist im Außen statt bei dir.

              •            Du glaubst, „weniger essen“ sei eine Lösung.

              •            Du planst dein eigenes Essen nicht mit ein.

              •            Du unterschätzt, wie viel Struktur dein Körper braucht.

 

Essen wird so zu etwas, das „irgendwie mitläuft“. Und der Körper reagiert darauf mit dem, was er kann:

Er holt sich zurück, was ihm fehlt – oft am Abend, wenn du am wenigsten Kraft hast.

Regelmäßiges Essen ist ein Zeichen von Selbstachtung – kein Abnehmprogramm

Regelmäßig zu essen heißt nicht, dass du perfekt essen musst.

Es heißt nur: „Ich nehme mich wichtig genug, um mich zu versorgen.“

 

Regelmäßiges Essen gibt dir:

              •            Energie statt Erschöpfung

              •            Klarheit statt Cravings

              •            Stabilität statt Abendschublade

 

Es schafft Sicherheit. Und erst Sicherheit schafft Veränderung.

Ein kleiner Moment der Ehrlichkeit – und ein Weg zurück zu dir

Frag dich heute:

„Wann habe ich aufgehört, mich selbst mitzuplanen?“

 

Diese Frage ist keine Kritik. Sie ist ein Wegweiser – zurück zu dir und zu einer Ess-Struktur, die dich trägt.

Martina Rüther

07. November 2025

Warum Diäten nicht funktionieren – und warum du dadurch nicht abnimmst


​​​VIELLEICHT HAST DU ES SCHON GESPÜRT

 

Diäten funktionieren nicht. Nicht auf Dauer.

Sie bringen dich nicht näher zu dir, sondern weiter weg.

 

Denn eine Diät beginnt mit der Botschaft: „So wie du bist, reicht nicht.“

Und von dort aus wird Essen zu Kontrolle, zu Kampf, zu Druck.

Du versuchst, weniger zu sein. Weniger Hunger. Weniger Genuss. Weniger du.

 

Doch dein Körper arbeitet nicht gegen dich.

Er schützt dich.

 

Wenn du zu wenig isst oder dich ständig „zusammenreißt“,

schaltet dein Körper auf Alarm.

Er senkt den Stoffwechsel, erhöht Stresshormone und hält Energie zurück.

Das ist kein „Versagen“.

Das ist Biologie.

Und Fürsorge – für dich.

Warum Diäten langfristig nicht funktionieren

 

Du scheiterst nicht an Diäten.

Diäten scheitern an dir.

 

Abnehmen beginnt nicht damit, etwas wegzulassen.

Sondern damit, zuzuhören:

 

Die wichtigen Fragen

 

Warum esse ich, wie ich esse?

Was brauche ich wirklich?

Welche Gefühle werden genährt – oder betäubt?

 

Gewicht ist nicht einfach „Gewicht“.

Es hat Geschichte. Schutz. Bedeutung.

 

Wenn du abnimmst, ohne das zu verstehen, verlierst du etwas, das dich gehalten hat.

 

Der Weg führt nicht über Kontrolle.

Sondern über Verbindung:

Mit Hunger. Mit Sättigung. Mit Grenzen. Mit dir.

 

Du musst nicht weniger essen.

Du darfst mehr du werden.

 

Reflexionsimpuls

 

Welche Situation brachte dich das letzte Mal dazu, zu essen – obwohl du keinen Hunger hattest?

 

Nicht bewerten.

Nur wahrnehmen.

Das ist der Anfang.

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